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Veranstaltungen

Die Hans-Fallada-Gesellschaft organisiert und betreut eine Vielzahl von Veranstaltungen und bereichert damit das kulturelle Leben der Region. Jährlich um den Geburtstag von Hans Fallada am 21. Juli finden seit 1991 in Carwitz die Hans-Fallada-Tage statt.

  • Die nächsten Hans-Fallada-Tage finden vom 23. Juli bis 25.Juli 2010 statt. Weitere Informationen finden Sie hierpfeil.gif.
  • Von Mai bis September finden Freitags um 20.00 auf dem Fallada-Anwesen die Carwitzer Lesestunde statt. Für weitere Informationen lesen Sie bitte hier pfeil.gif weiter.
  • Im Juli 2009 fand die 5. Internationale Hans-Fallada-Konferenz statt. Weitere Informationen finden Sie hierpfeil.gif.
  • Außerdem ist eine Reihe weiterer Veranstaltungen, z.B. Lesungen, Theateraufführungen geplant. Weitere Informationen erhalten Sie im Museumpfeil.gif.
  • Das Vorstandsmitglied (und langjähriger Vorsitzender) der hfg, Dr. Rainer Ortner, gestaltet einen Projekttag an Ihrer Schule oder auf dem Fallada-Anwesen in Carwitz als Lehrerweiterbildung zum Thema: „Hans Fallada im Schulunterricht"pfeil.gif.

Weitere Veranstaltungen:

 

Neben den Carwitzer Lesestunden und den 20. Hans-Fallada-Tagen bietet auch die Museumssaison 2010 zahlreiche Höhepunkte, auf die wir gerne aufmerksam machen möchten!

Sonderausstellung „Was für ein Kerl! Heinrich von Kleist im "Dritten Reich". Von Mai bis August im Scheunensaal des Museums. Dabei handelt es sich um eine Leihgabe des Kleist-Museums Frankfurt/Oder. Der Kauf einer Eintrittskarte berechtigt gleichzeitig zum Besichtigung der Sonderausstellung.

 

16.5., 10 – 17 Uhr: Internationaler Museumstag. Eintritt nur 1,- € pro Person!!!

Um 11 Uhr und um 15 Uhr bietet Museumsleiter Dr. Stefan Knüppel kostenlose Führungen durch das Museum und über das Anwesen an. Dauer jeweils ca. 65 Minuten.

 

17.07., 20 Uhr, Scheunensaal des Fallada-Museums:

Konzertlesung unter dem Titel „Heut ruht der See“ mit Tino Eisbrenner und Heiner Frauendorf. (Eintritt: 14,- €, ermäßigt 12,- €)

Es gibt den Rock-Pop-Sänger Tino Eisbrenner, der, wie damals mit seiner ersten Band Jessica, heute mit seinen Glorreichen Sieben über die Openair-Bühnen jagt.
Und es gibt den Eisbrenner, den wir in unserer Not bei der Suche nach Schubladen als Chansonier bezeichnen würden. Dessen Kraft in den leisesten Tönen an Unendlichkeit gewinnt. Heinz Rudolf Kunze sagte einmal über ihn: „Eisbrenner ist keine Schublade – er ist der Schrank.“ Und das trifft wohl den Nagel auf den Kopf.

Tino Eisbrenner, der kurz vor seinem dreißigsten Bühnenjahr steht, zaubert sich mit „Heut ruht der See“ zurück in die Welt des Chanson, in der er seit seiner Arbeit in Der wilde Garten  immer wieder deutliche Spuren hinterlässt.

Sein Musikerkollege Heiner Frauendorf gilt als die neue große Entdeckung an seinem Instrument, dem Akkordeon. Im Zusammenspiel von Eisbrenner & Frauendorf und der großen Lust, die ihre gegenseitige musikalische Verführung spüren lässt, weht jener Hauch von Magie, die ein Publikum in den Bann schlägt und den Abend zum elektrischen Erlebnis werden lässt.

 

29.07., 20 Uhr, Scheunensaal oder Innenhof des Fallada-Museums

Gastspiel der Hochschule für Musik und Theater Rostock: „Der Drache“ von Jewgeni Lwowitsch Schwarz (Eintritt: 10,- € / ermäßigt 7,- €)

Regie: Prof. Frank Strobel

Der russische Schriftsteller und Dramtiker Jewgeni Lwowitsch Schwarz (1896–1958) schrieb 30 Märchenstücke, in denen er sich mit totalitären Systemen auseinandersetzt. Seine Stücke wurden in der Sowjetunion meist zensiert, sein Stück „Der Drache“ nach zwei öffentlichen Generalproben verboten. Denn obwohl das 1943 geschriebene Stück eine Parabel auf den Nationalsozialismus darstellen soll, wendet es sich doch gegen jede Form der Diktatur, auch die stalinistische. 
Bei schönem Sommerwetter findet die Vorstellung im Innenhof des Museumsgeländes statt; bei schlechtem Wetter im Scheunensaal.

31.07., 20 Uhr: Scheunensaal des Fallada-Museums

Konzertlesung mit dem Liedermacher und Autor Stephan Krawczyk (Eintritt: 12,- € / ermäßigt 9,- €)

Der in Berlin lebende Liedermacher Stephan Krawczyk wurde mit seinen Liedern gegen Ende der 1980-er Jahre zu einem der bedeutendsten Figuren in der DDR-Opposition. Nach jahrelanger Überwachung durch den Staatssicherheitsdienst und einem 1985 verhängten Auftrittsverbot wurde er 1988 verhaftet und zur „freiwilligen Ausreise“ genötigt; also abgeschoben.

Der vielseitige Musiker und Autor, der 2009 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde, gehört nicht nur zum festen Inventar der deutschen Musikszene, sondern auch zum Inventar des Hans-Fallada-Museums Carwitz, in dem er zum wiederholten Male auftritt. So wird er auch bei den beiden Fallada-Gastspielen in diesem Jahr eine interessante Mischung aus alten und neuen Liedern und Texten bieten und vor allem mit jenen Liedern für Begeisterung sorgen, die Krawczyks Situation in der DDR widerspiegeln und die einen intimen Einblick in die Gedankenwelt eines „Störenden“ zulassen.

  

07.08., 20 Uhr, Scheunensaal des Fallada-Museums

„Seh´n se, das ist Berlin. Von Otto Reutter bis Harald Juhnke. Musik und Humor mit Lothar Wolf.“ (Eintritt: 10,- € / ermäßigt 8,- €)

Worüber Sie lachen können? Über Berlin. Über die Berliner auch. Und wer kann – sogar über sich selbst. Der Entertainer Lothar Wolf – der2009 mit großem Erfolg sein Kästner-Programm im Fallada-Museum präsentierte – verspricht ein modernes Berlin-Programm und so haben alte Witze keine Chance. Dass in diesem Programm das Alte Berlin mitschwingt, liegt in der Aktualität der Couplets von Otto Reutter begründet, die wie die Sketche von „Harald und Eddie“ in Erinnerung bleiben. Ja: Auch der Juhnke tritt (fast) persönlich auf. Noch Fragen? Dann kommen Sie in dieses kurzweilige und humorvolle Programm!

 
17.08., 20 Uhr, Scheunensaal des Fallada-Museums:

„Fast habe ich ganz und gar vergessen, wie die Natur aussieht.“ Heinrich von Kleist, Brandenburg und das Jahr 2011. Vortrag von Dr. Wolfgang de Bruyn, Direktor des Kleist-Museums Frankfurt/Oder. (Eintritt 3,- €/ ermäßigt 2,- €)

Der Vortrag Wolfgang de Bruyns flankiert die Sonderausstellung "Ein ganzer Kerl! Heinrich von Kleist im Nationaloszialismus", die im Scheunensaal des Fallada-Museums zu sehen ist. 

19.08., 20 Uhr: Scheunensaal des Fallada-Museums

Konzertlesung mit dem Liedermacher und Autor Stephan Krawczyk (Eintritt: 12,- € / ermäßigt 9,- €)

Wegen des großen Interesses in den letzten Jahren haben wir uns entschlossen, in diesem Sommer zwei Konzerte mit Stephan Krawczyk durchzuführen. Informationen erhalten Sie unter dem Konzerttermin vom 31.7.2010! 

 

20.08., 20 Uhr: Gastlesung im Rahmen der Carwitzer Lesestunde mit Jan Damitz (Eintritt: 8,- € / ermäßigt 6,- €)

Der Schauspieler Jan Damitz aus Berlin, der seit geraumer Zeit und mit großem Erfolg Fallada-Lesungen durchführt, liest verschiedene Fallada-Texte, darunter „Familienfahrt“ aus dem semi-authentischen Erinnerungsband „Damals bei und daheim“ sowie Kurz- und Kindergeschichten.

 

21.08., 20 Uhr: „Die Marquise von O…“ nach Heinrich von Kleist. Gastspiel des Turmalin-Theaters Weingarten. Eintritt: 10,- € / ermäßigt 8,- €)

Einpersonenstück mit Cornelia Gutermann-Bauer. Regie: Günter Bauer. Dauer: ca. 80 Minuten – keine Pause.

Die theatralische Umsetzung der Novelle von Kleist darf als außerordentlich geglückt bezeichnet werden. Die Inszenierung ist ganz nah an Kleists Text, an seiner Sprache, seinem Gehalt und doch lässt sie keinen Zweifel aufkommen, dass alt und klassisch, auch aktuell und spritzig sein kann.

Cornelia Gutermann-Bauer begeisterte in der Rolle der "Marquise von O..." zuletzt bei den Kleist-Festtagen in Frankfurt/Oder das Publikum!

Rätselhaft beginnt Heinrich von Kleists Geschichte der Marquise von O...: Wie kann eine „Dame von vortrefflichem Ruf“ ohne ihr Wissen schwanger werden?! Eine atemberaubende Folge von Ereignissen nimmt ihren Lauf. Ein Wechselbad von komischen, spannenden und überraschenden Augenblicken zieht den Zuschauer in den Bann der vielleicht ungewöhnlichsten Geschichte einer Liebe.

Und er sieht, wie eine Frau, hin- und hergerissen zwischen gesellschaftskonformen Verhalten und ihrem "innersten Gefühl", schwankt und zu scheitern droht. Erst als sie, an den Rand gedrängt, endgültig entschlossen zu sein scheint ihrem Gefühl zu folgen, scheint sich das Verwirrspiel zu lösen. Und es ereignet sich das Unerwartete  ...

Freuen Sie sich auf diese großartige schauspielerische Leistung von Cornelia Gutermann-Bauer in der vorzüglichen Inszenierung von Günter  Bauer!

 

PRESSESTIMMEN :

„...Eindrucksvolle Inszenierung von Kleists“ Marquise von O… (Frankfurter Rundschau)

„...Komprimiertes Wechselbad der Emotionen. Schier atemlos verfolgte das Publikum die Geschichte um eine starke Frau voller Stolz und Eigenständigkeit ...“ (Rheinische Post)                              

„...Bestechend inszeniert! Eine enorme Ausdrucksstärke zog das Publikum in ihren Bann... Höchste Anerkennung, mit welcher traumwandlerischen Sicherheit die Darstellerin den Text präsentierte. Selten gerät die Auseinandersetzung mit anspruchsvoller Literatur derart spannend und kurzweilig...  (Süddeutsche Zeitung)

 

27.08., 20 Uhr: Gastlesung im Rahmen der Carwitzer Lesestunde „Pechvogel und Glückskind“. Buchvorstellung mit dem Herausgeber Prof. Gunnar Müller-Waldeck (Eintritt: 6,- € / ermäßigt 4,- €)

Als „Ein Märchen für Kinder und Liebende“ ist der Text untertitelt, den Hans Fallada im Jahre 1939 seiner jungen Verehrerin Marianne Wintersteiner schenkte. Kennengelernt hatten sich die beiden, als die junge Frau im Kliniksanatorium Hohenlychen eine Sportverletzung auskurierte und Fallada zu einer Schlafkur vor Ort war.

1998 überließ Marianne Wintersteiner das Märchen Prof. Gunnar Müller-Waldeck für die Erstpublikation. Die 2010 im federchen-Verlag herausgegebene Neuauflage wurde vom Maler und Grafiker Werner Schinko liebevoll illustriert.

 

Kartenreservierungen unter:

Hans-Fallada-Museum Carwitz

Zum Bohnenwerder 2

17258 Feldberger Seenlandschaft

Tel./Fax: 039831/20359

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und direkt an der Museumskasse.

 

Einlass in der Regel 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltungen!

 

 


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